Darsteller - Regie & Inszenierung - Gewandmeisterinnen - Technik

 

Ein wahrer Blickfang und Genuss für die Augen dürften bei Gefährlichen Liebschaften die aufwendig gestaltete Kostümiering im Rokoko-Stil werden. Jedes der Kostüme wird eigens hand- und maßgeschneidert und ist damit auch eine kleine Herausforderung für die Kostüm-Abteilung des TAF. Eine Dauerleihe kam für das TAF als Alternative nicht in Frage, würden die Kosten hierfür doch die eigene Herstellung noch bei weitem übersteigen. Mit Gilla Fink und Kerstin Schulz konnten zwei überaus erfahrene, höchst kreative und kompetente Gewandmeisterinnen gewonnen werden. Die liebevolle und detailreiche Kostümierung der beiden Schneiderinnen dürfte vor allem im Badehaus 2 ihren vollen Reiz entfalten.

'Fotos aus dem Atelier'

 
 
 
 

Gisela Fink

Schneiderin aus Bad Nauheim

Gisela Fink ist ein wahrer Glücksfall für das TAF. Gefährliche Liebschaften ist nicht das erste Projekt, für das die gelernte Schneiderin zu Nadel und Faden greift. So konnten ihre Werke schon 1996 in der Dreigroschenoper vom Publikum bestaunt werden. Auch für Maria Stuart, Tarelkins Tod und Der kleine Horrorladen fertigte sie, mit teilweise sehr unkonventionellen Ideen und Tricks, mehr als 20 Kostüme an. Sie besitzt zu dem die Fähigkeit die Vorgaben und Wünsche der Regie perfekt umzusetzen. Ist das Design des Kostüms festgelegt, schneidert sie es dem Akteur auf den Leib. Die Ergebnisse ihrer Arbeit übertreffen meist unsere Erwartungen. Ihre Aufgabe bei Gefährliche Liebschaften ist es unter anderem, die drei jungen Männer "in Schale zu werfen".

 
 
Kerstin Schulz

Schneiderin aus Bad Nauheim

Kurz vor der Premiere des Kleinen Horrorladen wollte es der Zufall, dass Kerstin Schulz, mit einem Noteinsatz an Audrey Zwo, Kontakt zum TAF knüpfte. Eineinhalb Jahre später schätzen wir uns froh sie kennengelernt zu haben. Auf die Anfrage, ob sie für TAF die Kostüme nähen könne, antwortete sie mit ja und war schnell Feuer und Flamme für die Kleider im Rokoko-Stil. Die inzwischen zum zweiten Mal Mutter gewordene Wisselsheimerin ist ebenso wie Gisela Fink sehr kreativ und in ihrem Fach erstklassig. Die zwei Damen ergänzen sich zu einem professionellen Team, auf dessen Arbeit sich TAF und sein Publikum jetzt schon freuen können. Kerstin näht die üppigen Kleider der Madames. Ein Traum für jede Gewandmeisterin.